T H E A T E R des WORTES
"Um heutzutage ...  

Als „Dichter, der ein Kunstwerk war“ (W.Koeppen)
wurde Wilde vom Nachfolger der Romantiker zum Vorläufer der Moderne.
Sein Leben und seine Werke waren geprägt von Extremen:
Anglo-Ire, verheirateter Homosexueller, Wort-Musiker und Sprach-Maler.

Bearbeitung: Jana Raile & Gerhard P. Bosche, Regie: Jana Raile

Oscar Wilde: Die Seele ist eine schreckliche Wahrheit

Märchen und Lebensbilder

Aphorismen, Märchen und Ausschnitte aus Wildes Biographie schaffen ein Bild seines Lebens zwischen Ästhetik und Ignoranz, Stolz und Liebe.
Eingebunden in seinen Lebenslauf begleiten Wildes geniale Aphorismen sein Leben und zeigen damit den Dandy und Dichter. Eingeflochtene kurze Geschichten, bauen das Bild seines Lebens gänzlich auf und lassen Realität und Märchen verschwimmen. 
Der zweite Akt ist ganz dem Märchen „Der Fischer und seine Seele“ gewidmet und lässt den Zuschauer eintauchen in die fantastisch reale Welt Wildes.

Clubatmosphäre – Bosche ist Betrachter von Wildes Leben, überblickt seine Biographie, wirft seine Aphorismen in den Raum. 
Mit seinen Geschichten taucht er ein in Wildes Leben, gestaltet eine Komposition seiner besten Märchen und Geschichten.
"Bosche erzählt das Märchen „Der Fischer und seine Seele“. Er lässt den Zuschauer bangen, ob der Wunsch des Fischers sich erfüllen kann, lässt ihn erzittern bei der Vereinbarung mit der Hexe und ihn den Atem anhalten, wenn er zu seiner Seele zurückkehrt.
Fern entrückt ist Bosche als Seele. Nur seine Stimme zu hören, nicht greifbar wie die Seele, bis er schließlich als Seele sich wieder mit dem Fischer vereint.
Das Erzählen rückt ganz in den Vordergrund, das gesprochene Wort beherrscht die Szene und gibt Raum für eigene Bilder, die Märchen und Wirklichkeit verbinden."


Technik:
Bühne nach Absprache: Clubsessel, Stehlampe, Beistelltisch, eigene Lichttechnik ggf. vorhanden
Dauer: ca. 90 min. + Pause

 

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